Gesundheitsdirektion Kanton Zürich

Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich lancierte in den Sommerferien 2020 eine grossangelegte Kampagne, um Rückkehrende aus Corona-Risikoländern auf die obligatorische Melde- und Quarantänepflicht aufmerksam zu machen. Denn diese trägt entscheidend dazu bei, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Mit der Konzeption und Realisation wurde Ruf Lanz beauftragt. Eine herausfordernde Aufgabe: Denn die Liste der Risikoländer wird von den Experten des Bundes (BAG) regelmässig der aktuellen epidemiologischen Lage angepasst. Eine Kampagne muss deshalb rasch auf neue Situationen reagieren können.

Die Lösung: Prägnante Wortbilder, von «Argentinien-Reisende» über «Serbien-Reisende» bis «Malediven-Reisende». Die i-Punkte symbolisieren das Coronavirus und zeigen, wie schnell es sich verbreiten kann. So wird die Botschaft buchstäblich auf den Punkt gebracht. Im modularen Kampagnensystem wurden bisher 42 Länder-Sujets umgesetzt. 

Die Kampagne erreicht die Rückkehrenden auf verschiedenen Kanälen: Z. B. auf den Screens im Ankunftsbereich des Flughafens Zürich, auf digitalen und analogen Plakatstellen in Zürcher Bahnhöfen sowie in zielgruppengenauen Online-Medien. Wer im Auto aus einem der betroffenen Länder zurückkehrt oder vom Flughafen Zürich aus das Auto nimmt, wird zusätzlich mit Radiospots angesprochen.

Fazit einer Kommentarschreiberin auf tagesanzeiger.ch: «Gut gemacht, GD des Kantons Zürich; mit diesen Massnahmen sollten ganz viele Leute, die aus Risikoländern nach ihren Ferien wieder heimkommen, informiert sein.»

BEISPIELE FÜR DIGITALE SCREENS

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BEISPIELE FÜR ANALOGE PLAKATE